Perspektive wechseln, mit den Spreescouts

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Mitten im grünen Biosphärenreservat gibt es eine Adresse, die verborgene Tore zum Spreewald öffnen kann. Regionale Kultur in der Nase, vergessene Geschichten im Ohr, die Früchte des Lands auf der Zunge und das Verborgene unserer Natur im Blick – so ziehen zwei ortskundige Scouts mit kleinen Gruppen durch Raum und Zeit. Sie wissen: Individuell heißt nicht allein und der Spreewald ist weit mehr als Kahn und Gurke. Was sie wollen? Phänomene zeigen, zusammenführen, begeistern – auf kultivierte Weise.
„Die Lausitz ist etwas für Pioniere. Eine Modellregion, eine Art Labor. Platz für Ideen, für waghalsige Projekte und großen Mut gibt es hier jede Menge. Genau dafür bin ich zurückgekehrt.“

Jana Eitner

Spreescouts ist ein auf regionale Themen der Nachhaltigkeit spezialisierter Veranstalter, welcher Geschäftskunden, Touristen oder auch Schulklassen eine Vielfalt von ganz spezifischen Bildungs- und Erlebnismöglichkeiten bietet.

Sebastian Zoepp und Jana Eitner führen das Unternehmen seit 2011. Sie möchten ansteckend sein. Etwas hinterlassen im Gegenüber. Einen Funken der eigenen Begeisterung und Verantwortung zum Land, zum Dorf, zur Heimat. Dafür ist die hier aufgewachsene Jana sogar aus der Großstadt aufs Land zurückgekehrt – um dort, wo ihr das Herz schlägt, zu leben und etwas zu bewegen.

Die Scouts – mittlerweile mehr als 5 – führen ihre Gäste zu jenen Orten, an denen intensive Begegnungen mit eigensinnigen Menschen und einer Landschaft von tiefer Schönheit möglich sind. Sie öffnen die Türen von Hof Falkenbach und zeigen den ältesten Kamin in Burg (Spreewald). Sie lassen Gäste Löcher in Balken bohren und Äpfel von den Streuobstwiesen kosten. Kunden können eigenhändig einen Kahn staken oder während der Bootsfahrt die Wasserminze erhaschen und naschen. Neugierige lassen sich in sorbisch/wendische Röcke stecken und lernen die Annemarie-Polka tanzen. Firmenkunden tagen oder feiern unter sich auf Hof Moritz, einem historischen Hof, und kennen am Ende auch Nachbars Kühe.

Gerade bei den Paddeltouren kann man ganz Wunderbares erleben: Wenn die Gäste ankommen, sind die meisten unruhig, hibbelig, in Spaß- und Alberlaune. Dann geht es aufs Wasser und man kann die Macht der Fließe, der vorbeiziehenden Uferbilder geradezu spüren. Nach und nach werden alle ruhiger – schweigen, genießen, fahren runter. Manche schließen die Augen, andere schauen in die Wipfel der Bäume. Am Ende der Tour kommen ganz andere Menschen zurück, als weggefahren sind.

Für die Veranstalter ist das Leben auf dem Land nicht unbedingt ein Gegenmodell zur Stadt, Provinzialität nur eine Frage der Definition. Ein anderer Rahmen verändert das Erleben – und das ist der Schatz ihrer Region, den sie sich anschicken zu teilen.

Spreescouts wünscht sich reichlich Neugierige, die eintauchen wollen in das Schauspiel von Mensch und Natur auf der Bühne einer außergewöhnlichen Kulturlandschaft.

 

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