Gurken-Wissen

Interessantes aus dem Spreewald und von der Gurke

Nützliche Fakten und Hintergrundwissen rund um die Gurke

Die Gurke prägt das Leben und Arbeiten im Spreewald seit Jahrhunderten mit. Viele Spreewälder sind seit Generationen mit dem Anbau und der Verarbeitung des grünen Gemüses beschäftigt. Die eingelegte Spezialität hat sich längst nicht nur als knackiger Snack aus dem Glas einen guten Namen gemacht. Inzwischen gibt es die Spreewälder Gurke beispielsweise auch zum Trinken und umhüllt von edler Schokolade. Die Geschichte der Spreewälder Gurken wird im Freilandmuseum Lehde und im „Gurkenmuseum“ des Ortes mit originellen Exponaten, Fotos und Filmen zur Schau gestellt.

Wussten Sie, dass die Spreewälder Gurke mit dem Kürbis verwandt ist, dass im Spreewald ganz spezielle Gurkensorten angebaut werden und dass eine extragroße Grüne inzwischen in der Dose um die ganze Welt reist? Noch mehr Wissenswertes über die Spreewälder Gurken und ihre Heimat erfahren Sie hier…

Die Gurke im Museum

Das Spreewaldmuseum des Landkreises Oberspreewald-Lausitz in Lehde zeigt in begehbaren Fässern Anbau, Ernte und Verarbeitung aus der Sicht der Gurke. Besucher sind eingeladen, historische Filmaufnahmen über Gurkenanbau und –ernte im „Strohkino“ zu sehen.

Im „Gurkenmuseum“, einer ehemaligen Gurkeneinlegerei in Lehde nur wenige Meter weiter hat der Spreewälder Karl-Heinz Starick unter anderem riesige Holzfässer, zahlreiche historische Fotos, alte Gerätschaften und vieles mehr zusammengetragen.

Gurkensorten

Im Spreewald werden hauptsächlich Gurkensorten angebaut, bei denen sich aus jeder Blüte auch ohne Befruchtung eine Gurke entwickelt. Diese sind früher erntereif und bringen außerdem mehr leckere Früchte hervor als andere Sorten.

Gurken & Kürbis

Der Kürbis ist der große Bruder der Gurke ist. Es gibt eine Vielzahl von Kürbisarten und -sorten. Im Spreewald werden häufig angebaut: der Gelbe Riesenkürbis, der Hokkaido, die Zucchini und diverse Zierkürbisse.

Gurken trinken

Die Sellendorfer Brennerei in der Nähe von Golßen hat die “Gurke im Kornbett” auf den Markt gebracht, bei der ein knackiger Cornichon in edlen Korn eingelegt wird. Aus Laubsdorf bei Cottbus kommt der “Erste Spreewälder Gurkengeist”, der aus dem Sud der traditionell zubereiteten Salz-Dill-Gurken destilliert wird.

Wo Schokolade Gurken küsst.

Eine außergewöhnliche Liaison gehen Gurken und Schokolade im Spreewald ein. Die Chocolatiers von Edelmond umhüllen hauchdünne Gurkenscheiben mit edler Schokolade. Das Ergebnis: ein zartschmelzendes Feuerwerk für die Sinne.

Bean to Bar – von der Bohne zur Tafel – das ist das Credo von Edelmond. Mit viel Handarbeit, Zeit und Leidenschaft kreieren sie süße Genüsse aus der rohen Kakaobohne. Die Kakaobohnen werden geröstet und dann im Melangeur von Steinwalzen zu feinstem Pulver gemahlen. Hinzu kommen Milchpulver, Rohrzucker und getrocknete Gurkenscheiben. Nach dem Melangieren wird die edle Masse gerührt. Stundenlang. Am Ende umhüllen die Chocolatiers jede Gurkenscheibe per Hand mit dem zarten Schmelz.

Gurken einlegen

Die Salz-Dill-Gurken wurden früher vor dem Einlegen eingestochen. Das verhinderte, dass sich das Gemüse durch die Gärung aufblähte und innen hohl wurde. Da heute vornehmlich kleine Gürkchen verwendet werden, ist das Einstehen nicht mehr unbedingt notwendig.

Gurkenmaske

Gurken sind ein natürliches Schönheitsprodukt. Als Maske spendet das Gemüse der Haut unter anderem Feuchtigkeit und belebt sie.

Viel Handarbeit

Bei Spreewälder Senfgurken ist besonders viel Handarbeit gefragt. Die Schälgurken werden gewaschen und geschält bevor sie zusammen mit Zucker, Essig, Senfkörnern, Salz, Zwiebeln und Meerrettich eingelegt werden.

Produkte mit Siegel

Sie können sich ein Stück Spreewald auf den Tisch holen. Produkte mit dem rot-grünen Logo der Dachmarke gibt es in den Spreewald-Märkten in Lübbenau, Groß Köris, bei der Landfleischerei Turnow, der Vetschauer Wurstwaren GmbH und im Gasthaus Wotschofska.

Auch in den Hofläden der Dürrenhofer Landwirte und der Göritzer Spreewaldbauern sind zahlreiche Spreewälder Produkte erhältlich.

Immer wieder neu

Die Königsgurken aus Lehde schmecken jedes Jahr anders. Sie werden jeweils nach dem Familienrezept der amtierenden Gurkenkönigin von Lehde zubereitet und können in der Hotelanlage Starick verkostet werden.

Ausgezeichnete Qualität

Es gibt die Spreewälder Gurken mit dem Spreewald-Logo als Qualitätssiegel auch im Eimerchen. Erhältlich sind sie zum Beispiel an den Verkaufsständen bei Spreewaldbauer Ricken.

Ab in die Dose!

Eine Gurke auf Weltreise. Die Gurke in der Dose ist Kult! Handverlesen kommt die extra große Gurke zusammen mit Gewürzen und frischen Kräutern in die Dose. Ein knackiger Snack für zwischendurch. Get One! ist unter anderem auch an Tankstellen und Flughäfen zu haben – und kommt so als leckeres Souvenir um die ganze Welt.

Gurken-Cocktail

Die Spreewälder Gurke macht auch im Cocktailglas eine prima Figur. Antonio Dominquez-Ruiz, Barkeeper eines Berliner Hotels, hat mit seiner Kreation namens “Pepino” einst den Cocktailwettbewerb rund um die Gurke aus der Dose “Get One!” gewonnen.

Für den “Pepino” mixt man 2 cl Gurkenwasser mit 3 cl Nordhäuser Doppelkorn, 2 cl Curaçao Green und fein geschnittenem Dill. Die Mischung in ein mit Eis gefülltes Glas geben und mit Bitter Lemon auffüllen. Zur Deko wird am Rande des Glases eine “Get One!”-Gurke mit zwei Perlzwiebel-Augen und einem Hut aus einer Karottenscheibe fixiert. Prost!

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