Agrargenossenschaft Schwielochsee

Goyatz im Wirtschaftsraum Spreewald, 40 Kilometer von der Molkerei entfernt

Unser Hof: Das Land lebt von den Menschen

In einem vorbildlichen Milchbetrieb, da stehen sowohl Tierhaltung und ‚Äďpflege als auch Landschaftspflege zur Futtergewinnung im Mittelpunkt ‚Äď so auch hier. Das eingespielte Team k√ľmmert sich beh√§nde; nicht einfach auf Anweisung, sondern mit Initiative. Jeder wei√ü genau, was wann zu tun ist; viel geredet werden muss da nicht. Denn schlie√ülich sind es alle ,alte Hasen‚Äė und echte Macher. Nichtsdestotrotz, nach der Fr√ľhversorgung und dem Melken der Bio-Milchk√ľhe ist eine gemeinsame Brotzeit Pflicht; das st√§rkt schlie√ülich nicht nur den K√∂rper, sondern auch den Zusammenhalt. Sie wissen: Jeder Tag ist anders und mit Routine allein ist l√§ngst nicht alles getan.
Nur wenn sich die Bio-Milchk√ľhe wohlf√ľhlen, stimmt auch die Milchleistung. So spendet man bereits den K√§lbern, die sich gem√ľtlich im Stroh aneinander kuscheln, gro√üe Aufmerksamkeit. Und die Futtersituation f√ľr die Rinder wird flexibel an das Wetter angepasst: Immer, wenn Gr√ľnfutter m√∂glich ist, bekommen sie dieses auch frisch.
Jeder vorgestellte Bio-Milchbetrieb ist √ľbrigens Mitglied¬†eines
Anbauverbands¬†und erf√ľllt h√∂here Anspr√ľche, als von der EU gefordert.

Biopark, Naturland und Gäa haben ähnliche Kriterien. Sie erkennen
sich gegenseitig an.

Unsere Qualität

Wir sind seit 1996 bio. Das ist selbstverständlich. Schließlich hat Brandenburg den höchsten Anteil an biologisch bewirtschafteten Flächen.

Milchkuh Hanka

Ein Horn sagt mehr als tausend Worte

Sie nennen mich ‚Äědie Wilde‚Äú ‚Äď dabei sollten sie mich lieber ‚Äědie Wohlgebaute‚Äú nennen! So ein sch√∂nes, sch√ľsself√∂rmiges Euter muss mir erst mal jemand bei einer anderen zeigen. Schau her! Sind das nicht perfekte, gerade 5-Zentimeter-Zitzen? Eines Tages werde ich noch als Brust-Model f√ľr das Bullenmagazin entdeckt. Mir doch egal, wie viel Milch ich gebe. Klasse muss man haben.
Und die anderen K√ľhe, die mich so be√§ugen … sind doch nur neidisch, dass ich H√∂rner habe. Tja, Frau muss sich eben zu wehren wissen heutzutage.

Alter: 5 Jahre (von ? 1-8 Jahren)
Anzahl der Kalbungen 2 ( ? 1 bis zu 5)
Aktivitätsindex 5 (1 bis 5 Stufen)
Futtermenge pro Tag 56 kg ( ? 40 bis 65 kg)
Milchleistung 4688 kg ( ? 1500-9000 kg pro Jahr)
Faible f√ľr Tier und Ernte

Er kommt aus dem Nachbarort, hat Veterin√§rmedizin studiert und ist technikbegeistert. Hin und wieder f√§hrt J√ľrgen Raatz als Vorstandsvorsitzender auch selbst den Traktor. Sein Milchvieh ist gesundheitlich topfit. Seit 8 Jahren f√ľhrt er den Betrieb und k√∂nnte sich √ľberhaupt nicht vorstellen, konventionell zu wirtschaften.

Ein eingeschworenes Team

Alle kennen sich hier, nicht nur von Dorf zu Dorf, sondern auch von der einen Zeit zur anderen. Unsere Genossenschaft war schon zu Ostzeiten ein Milchviehbetrieb und die meisten heutigen Mitarbeiter sind seit den 80ern mit den Ställen vertraut. Zum Beispiel Frau Riediger, die Anlagenleiterin. Auf ihre Leute lässt sie nichts kommen; die sind ein echtes Team. Und wenn bei ihr um vier Uhr morgens der Wecker klingelt, dann geht sie gern zur Arbeit. Ohne Liebe läuft hier draußen gar nichts.

Unsere Futterspender

Brandenburg ist nicht arm an Herausforderungen, der Spreewald schon gar nicht. Die Lage der Milchviehanlage am Ressener M√ľhlenflie√ü mag schon etwas beengt sein. Viel wichtiger aber ist, dass die zahlreichen Futter- und Weidefl√§chen das Milchvieh stets mit saftigem Gr√ľn und hochwertigen N√§hrstoffen versorgen. Ganz nebenbei f√∂rdert die extensive und naturnahe Landschaftspflege den Artenreichtum an Tieren und Pflanzen. Das belegen zum Beispiel die zahlreichen Seeadler in der Gegend.

Anzahl der Mitarbeiter: 22 von (10-50) MA
Anzahl der Milchk√ľhe: 240 von (200-400) K√ľhen
Durchschnittliche Milchleistung pro Kuh & Jahr in kg: 5700 von (3500-9000) Kilogramm
Milchmengenabgabe pro Jahr in Kilogramm: 1,2 Millionen von (0,5 – 3) Millionen Kilo.

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